30.06.2026
spotlights 2026
die Gewinnergruppen des 22. Schultheaterfestivals der Jungen Theatergemeinde BONN stehen fest
Wieder einmal hieß es „Vorhang auf für die junge Generation“. Acht Schulen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zeigten in dem einwöchigen Festival, was sie in den Monaten zuvor erarbeitet hatten. Viel Nachdenkliches kam auf die Bühnen, aber auch sehr viel Witziges – mit großer Spielfreude, Kreativität und Talent realisiert.
Nun stehen die Gewinner des Wettbewerbs fest.
Der KupferKobold, den die Junge Theatergemeinde an die Altersgruppe Grundschule und Unterstufe vergibt, wurde von der OGS der Münsterschule Bonn für ihre Aufführung von "Time Machine" erobert!
Diese sehr witzige und unterhaltsame Zeitreise in die letzten fünf Jahrzehnte überzeugte Jury und Schüler:innen-Jury einstimmig.

(Jessica und Jan Chew mit ihren Schüler:innen der OGS Münsterschule Bonn.)
Der Bonner Kobold - für alle ab der Klasse 8 - ging an den Literaturkurs der Q1 des Sankt-Adelheid-Gymnasiums für "Sweet Sixteen", eine berührende Inszenierung zu brennenden und konfliktreichen Themen der heutigen jungen Generation frei nach einer Erzählung von Birgit Vanderbeke.
(Kristina Haverkamp mit den Schülerinnen des Literaturkurses Q1.)
Allein diese beiden Inszenierungen zeigten, welche große Bandbreite die verschiedenen Aufführungen abdeckten: Musical und Sprechtheater, bearbeitete (junge) Klassiker oder Selbstverfasstes, Tanz, Gesang – alles war dabei.
Bevor die Laudationes verlesen und die Kobolde überreicht wurden, ging ein eindrucksvolles, teils sehr emotionales Rahmenprogramm, über die Bretter des Jungen Theaters. Barbara Wegener (Festivalassistenz und Leiterin dasFRIEDAkomplott) hatte es mit viel Einsatz und Ideen kreiert und moderiert.
So gab es verschiedene Tanzpräsentationen des Albert-Einstein-Gymnasiums, selbst komponierte und getextete Songs von Lottaklee (Antoniuskolleg Neunkirchen) sowie einen berührenden Ausschnitt aus "Chaos im Kopf" des Heinrich-Böll-Gymnasiums. Ein Recap der Festivalwoche von Jurymitglied Marcel Schupp spiegelte noch einmal die ganze Bandbreite der Vorstellungen der vergangenen Woche wider.
Auf einer "echten" Bühne spielen und noch einmal "sein Bestes" geben zu können, sei das Wichtigste am Festival - so drückte es eine Spielerin aus dem Ensemble des Sankt-Adelheid-Gymnasiums treffend aus.
Ihre Theater und ihre technische Unterstützung stellten das Pantheon Theater, das Theater Bonn, das LVR-LandesMuseum sowie das Junge Theater zur Verfügung. Hier findet ihr unsere gesamten Partnerbühnen im Überblick.
Das nächste Festival findet im Sommer 2027 statt. Ihr könnt euch natürlich jetzt schon wieder bewerben!
Es folgt noch eine Galerie mit Bilder von der Preisverleihung.
Das Festival wurde gefördert durch den Lions Club Bonn - Clara und Robert Schumann.
Vielen Dank für die Unterstützung!