Was wir dachten was wir taten - DIESE VORSTELLUNG FÄLLT LEIDER AUS!!!!

nach einem Roman von Lea Lina Oppermann
Theater-AG des Städtischen Gymnasiums Hennef

„Es ist ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem eingetreten …“
Die dramatischen Geschehnisse während einer Amoklage in der Schule entlarven Abgründe zwischen Schülern eines Mathematik-Kurses, ein maskierter Täter sucht Genugtuung für vermeintlich erfahrende Kränkungen und treibt seine Opfer zum Äußersten. „Meine letzten Wünsche“ nennt er seine Forderungen an Schüler und Lehrer, sie zielen auf Demütigung und Brutalität. Der Maskierte lotet Grenzen aus – erst spät formiert sich der Widerstand. Als die Schüler schließlich aufbegehren, kommt es zum verstörenden Finale.
Lea-Lina Oppermann ist ehemaliges Ensemble-Mitglied des Theaters am Städtischen Gymnasium Hennef. Ihr Roman „Was wir dachten, was wir taten“ wurde im Juli 2017 bei Beltz&Gelberg veröffentlicht und erlebt inzwischen seine dritte Auflage. Adi Grossmann erstellte die Bühnenfassung, die am 15. März erstmals aufgeführt wurde.
Der erste Teil spielt im improvisierten Einsatzzentrum der Polizei in der Schule. Mit Einsatztrupps und Kameradrohnen versucht das Team, die Zielperson zu orten. Die Kamera beobachtet einen Raum, in dem ein Lehrer unbeeindruckt von Gefahrenmeldungen eine Klausur schreiben lässt. Durch die Bilder wird das Team Zeuge, als ein maskierter Täten mit einer Geisel in den Raum eindringt und seine erste Forderung präsentiert.
Im zweiten Teil spielt das Geschehen im Klassenraum auf der Bühne. Die Folge sich in ihrer Heftigkeit steigernder Forderungen wird mit Videoeinspielungen kommentiert, in denen Lehrer und Schüler ihre Gedanken und Empfindungen zum Ausdruck bringen.
Im Rahmen des Festivals präsentiert das Ensemble Auszüge aus dem zweiten Teil des Stücks, zuvor führt ein Video des gekürzten ersten Teils gezeigt in das Bühnengeschehen ein.
An der Produktion waren mehr als 30 Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 des Städtischen Gymnasiums Hennef beteiligt.

Leitung: Adi Grossmann und Leonie Teubler

Zielgruppe: ab 12 J.

Dauer: 90 Min. plus Pause
Eintritt: EUR 7,- / erm. EUR 4,-

Karten: nur Theatergemeinde BONN

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